Executive Board member @Isabel_Schnabel: Macroeconomic, fiscal and financial stability in a shock-prone world (slides) ecb.europa.eu/press/key/date…
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#amerikanischen #Zentralbank verglichen und kommt zu dem überraschenden Ergebnis, das singuläre Mandat der #EZB @ecb (nämlich nur #Preisstabilität als Ziel zu haben) sei dem dualen Mandat der @federalreserve #FED (#Beschäftigung & #Preisstabilität gleichwertig zu verfolgen)
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ist ein duales Mandat nicht nötig. Zur Begründung führt sie an, die #geldpolitischen Maßnahmen seien sowieso sehr ähnlich, ganz gleich, welchem Mandat eine #Zentralbank folgt. Diese Position erklärt sie am Beispiel der #Pandemie. Sie nennt dabei 3 Lektionen, die man zur Kenntnis
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nehmen müsse. In der ersten Lektion stellt sie fest, dass vor der #CoronaPandemie die #Zinsen historisch niedrig gewesen waren, es habe also eine sehr expansive #Geldpolitik gegeben, die versucht habe, #Beschäftigung und #Wachstum anzuregen. Dann aber kam der durch die Pandemie
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verursachte #Angebotsschock, der die #EZB @ecb veranlasste, die #Zinsen kräftig zu erhöhen. Da solche Schocks, angesichts der momentanen #Konflikte immer häufiger auftreten könnten, plädiert sie dafür, den Fokus mehr und mehr auf das #Inflationsziel zu richten und das Ziel der
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muss sich gerade auf die #Vollbeschäftigung konzentrieren, weil sie weiß, dass der #Angebotsschock in seiner Wirkung auf die #Preise nur temporär ist. Gerade in Zeiten vermehrter Angebotsschocks sollte eine #Zentralbank in der Lage sein, temporäre Effekte auf das #Preisniveau
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von wirklicher #Inflation (also eine Beschleunigung der #Preissteigerungsraten) zu unterscheiden. Sie wird folglich bei einem #Angebotsschock nicht übereilt die #Zinsen erhöhen, weil sie sonst den nachfolgenden #Nachfrageschock mit seinen negativen Auswirkungen auf die

Sep 14, 2026 · 7:48 PM UTC

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Beschäftigung verstärkt. #USA bei Vollbeschäftigung, #Europa weit davon entfernt In ihrer zweiten Lektion erklärt Schnabel, warum es angesichts der expansiven #Geldpolitik vor der #CoronaPandemie notwendig war, in #Europa den Fokus vor allem auf #Preisstabilität zu legen.
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Die "zu lockere" #Geldpolitik vor der #Pandemie habe nämlich zu einem hohen Beschäftigungsstand geführt, was Zweitrundeneffekte bei den #Löhnen begünstigte, die dann zu wirklicher #Inflation hätten führen können. Die Behauptung eines hohen #Beschäftigungsstandes ist allerdings
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